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DNG-Chor: Camp + Auftritt im Weinfest zum Urbanstag in Hajosch
Freitag, den 14. Juni 2019 um 16:24 Uhr
Der Chor des Deutschen Nationalitätengymnasiums und Schülerwohnheims in Budapest hat unter der Leitung von Frau Zsuzsanna Győrfi im Mai im Rahmen eines Chorcamps – unterstützt vom NKA (Nemzeti Kulturális Alap)  das Hajoscher Weingebiet besucht und an dem Weinfest zum Urbanstag aufgetreten und freudige und lebensbejahende Trinklieder gesungen.
Seit Jahrzehnten findet in dem ungarndeutschen Kellerdorf, Hajosch ein traditionelles Weinfest zum Urbanstag (25. Mai) statt. Der Schutzheilige der Trauben und der Winzer  und die traditionsreiche ungarndeutsche Weinkultur werden in jedem Mai drei Tage lang mit Fröhlichkeit, Musik, Tanz und Wein gefeiert.
Der Weinbau ist in diesem kleinen Dorf seit der Ansiedlung der Ungarndeutschen im 18. Jahrhundert fester Bestandteil des Lebens aller Generationen. Bis heute spielen die  Weinberge eine äußerst wichtige Rolle als Basis der Kapitalbildung, weshalb sie mit größter Aufmerksamkeit und Hingabe gepflegt werden. Diese Sorgfalt um den Wein schlägt sich in der Qualität nieder. Zahlreiche Auszeichnungen zeugen zum einen von der herausragenden Kompetenz und Leidenschaft der Weinbauer, sind gleichzeitig aber auch ein Beleg für die Zufriedenheit der Weinkenner und Weinliebhaber.
Dieses Jahr wurde das Weinfest zwischen dem 17- 19. Mai schon zum 39. Mal organisiert. Die Weinfesttage wurden von örtlichen Bräuchen und Traditionen – wie zum Beispiel die Weinritterwahl, der Weinschau oder die Begießung bzw. „Bespritzung“ der an diesen Feiertagen mit Weinranken geschmückten Urban-Statue - begleitet. Am zweiten Tag fand ein abwechslungsreiches Folklore-Programm statt. Neben unserem Chor (Chor des Deutschen Nationalitätengymnasiums und Schülerwohnheims) sind noch Hajoscher Tanzgruppen, der Hajoscher Scwäbische Chor, der Wemender Männerchor und die Edelweiss Deutsche Nationalitätentanzgruppe aus Moor aufgetreten.
Die Pflege der ungarndeutschen Traditionen und des Liederguts spielt unter den Hajoscher Dorfbewohnern eine äußerst wichtige Rolle. Auch aus diesem Grund haben wir uns sehr gefreut, dass wir im Rahmen des niveauvollen Folklore-Programms unseren Beitrag zur Erhaltung der ungarndeutschen Kultur leisten konnten.
Der traditionelle Handwerkermarkt mit zahlreichen spektakulären Waren konnte am Weinfest auch nicht fehlen. Abends sorgten verschiedene Bands und ein DJ für die gute Stimmung.
In der ersten Hälfte des Chorcamps haben wir uns fleißig auf den Auftritt am nächsten Tag vorbereitet. Wir haben die Lieder bis zur letzen Sekunde geprobt, um eine anspruchsvolle Produktion vorstellen zu können. Die harte Arbeit hat sich gelohnt: das Publikum war begeistert und hat den Chor mit langem Applaus belohnt. Nach unserem erfolgreichen Auftritt haben wir die Gastfreundschaft der Hajoscher genossen. Wir wurden sowohl mit köstlichem Essen als auch mit gutem Wein versorgt. Wir haben auch die Möglichkeit gehabt, an einer Weinverkostung teilnehmen zu können. Gekostet wurden vier hervorragende Weinsorten des Weinkellers Knehr. Nach der Weinverkostung feierten wir mit den Chören und Tanzgruppen weiter.
Sowohl im Chorcamp als auch an dem Weinfest haben sich alle sehr wohl gefühlt. Beide Programme werden für alle Teilnehmer eine angenehme und unvergessliche Erinnerung bleiben.
Unser herzlicher Dank geht an die Hajoscher für die anspruchsvolle und niveauvolle Organisation des Weinfestes  und für die beispielhafte Gastfreundschaft und auch an den Nationaler Kulturfonds von Ungarn (NKA) für die finanzielle Unterstützung.
Wie ein alter Hajoscher Spruch sagt: „Man kann ohne Wein leben, aber nicht überleben.“

Das Projekt wurde von dem NKA unterstützt, wofür wir auch hiermit herzlich danken!

 

 
Übersetzungsworkshop am DNG
Montag, den 27. Mai 2019 um 07:12 Uhr
Am 21. Mai fand in unserer Schule ein Übersetzungsworkshop in Zusammenarbeit mit dem Goethe- Institut Budapest statt. Csősz Róbert, Übersetzer und Lehrer ist zu uns gekommen, um einen Einblick in die Arbeit der Übersetzer zu bieten. Zuerst haben wir über umstrittene Fragen diskutiert, zum Beispiel „Sollen wir den Namen des Übersetzers auf dem Cover angeben?“. Wir haben auch besprochen, wie man mit  einer Übersetzung anfängt: man soll den ganzen Text lesen und auch noch Hintergrundinformationen recherchieren. Die wichtigste Regel ist, die wir gelernt haben, dass man genau das übersetzen soll, was dort steht. Als wir alle Regeln gemerkt haben, haben wir selbst versucht einen Textteil zu übersetzen, der aus dem Buch „Volker Kutscher: Der nasse Fisch“ stammte. Wir haben unsere Arbeit mit der Übersetzung von Csősz Róbert verglichen, der der offizielle Übersetzer des Romans ist. Danach haben wir gemeinsam einen neuen Text, namens „Der Schränker“ angefangen zu übersetzen.
Der Workshop war für alle sehr erfolgreich und nützlich, wir haben viele interessante Neuigkeiten erfahren. Die Schüler, die in der Zukunft in diesem Bereich arbeiten möchten, konnten einen näheren Einblick in die Übersetzungsarbeit bekommen.
Dull Zsófia, Sztaskó Kira 9.B
 
Meinungen der Schüler über den Workshop:
„Der von Csősz Róbert gehaltene Übersetzungsworkshop war sehr interessant, weil ich noch nicht an diesen Weg dachte, vielleicht Übersetzerin zu werden. Die Stunde war sehr gut aufgebaut, wir haben uns über besondere  Sachen unterhalten, solche, worüber wir alltäglich nicht so viel hören. Natürlich hat derjenige, der in diese Richtung studieren will, mehr Informationen darüber, was man dazu leisten soll. Ich bekam auch Lust dazu, mich über diese Studienrichtung zu informieren.“
„Mir hat der Workshop sehr gut gefallen, ich habe viele neue Sachen gelernt. Wir hatten die Möglichkeit, ein bisschen in die Welt der Übersetzer hineinzublicken, und diese Arbeit fand ich wirklich interessant. Nach der Stunde habe ich mir überlegt, ob ich vielleicht in diese Richtung studiere.“ 
 
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15. Landesrezitationswettbewerb (2019)
Dienstag, den 21. Mai 2019 um 08:38 Uhr

Mit mehr als zweihundert Kandidaten nahm am 17. Mai das Finale des 15. ungarndeutschen Rezitationswettbewerbs in unserem Gymnasium seinen Verlauf. Zum Landestreffen bekamen all die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschulen eine Einladung, die in den regionalen Vorrunden mit Rezitieren von hochdeutschen und mundartlichen Gedichten, bzw. Erzählungen am besten abgeschnitten haben. Ziel des Landeswettbewerbs war auch diesmal, vor allem Sprachkenntnisse und Präsentationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen zu fördern, wer aber dabei war, konnte sich auch austauschen und hatte garantiert Gefallen an den vielen jungen Talenten.

„Die Kandidaten zeigen nicht nur ihre Eignung, sondern auch ihre emotionale Bindung zu den Vorfahren und zur Kultur unserer Volksgruppe, all die Werte, die sie von zu Hause mit auf den Weg bekommen haben”, formulierte in ihren Grußworten Ildikó Tápai, unsere Schulleiterin. Der renommierte Wettbewerb wurden den Traditionen gemäß von der hauptstädtischen Schule der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen beherbergt.

Schülerinnen und Schüler der zwölf Jahrgänge gaben Gedichte, bzw. Stücke in vier Mundart- und in sechs Hochdeutsch-Kategorien zum Besten. Die Jurykommissionen – bestehend aus Pädagogen, Bildungsfachleuten, Journalisten und sonstigen Experten aus dem In- und Ausland – begutachteten die Darbietungen je nach Richtigkeit der Phonetik und Intonation, nach der inhaltlichen Angemessenheit des rezitierten Textes und nach Kohärenz und Flüssigkeit des Vortrages. Ausnahmslos begeistert bewerteten alle Juryvorsitzenden die Vorträge: alle Rezitatoren seien mit anspruchsvoll ausgesuchten literarischen Texten, mühsam vorbereitet, gekonnt und souverän vor die Juroren getreten. Erfreulich sei auch – so eine Jurorin, dass die Kandidaten ihre Texte nicht nur auswendig gelernt, sondern diese auch verstanden und ihre Botschaft gut übermittelt hätten.

Die Ergebnisse des Landesweiten Rezitationswettbewerbs wurden im Rahmen der feierlichen Siegerehrung verkündet.

Es ist eine besondere Freude für uns, dass auch unsere Kandidaten erfolgreich abgeschnitten haben: Antónia Kenéz belegte den 6., Dominik Beszterczán den 4. Platz.

Wir gratulieren!

Unter diesem Link sind die Ergebnisse zu erreichen...

Wir freuen uns auf das Wiedersehen aller Gäste und Teilnehmer im nächsten Schuljahr ganz herzlich!

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Görgei-Ausstellung im Nationalmuseum besichtigt
Freitag, den 10. Mai 2019 um 10:46 Uhr

Am 8. Mai hatten wir eine besondere Geschichtsstunde: wir waren im Nationalmuseum. Wir haben uns die Ausstellung "Az ismeretlen Görgei" („Der unbekannte Görgei“) angesehen.

Die Ausstellung hat das Leben und die Beurteilung von Artúr Görgei vorgestellt. In der Ausstellung waren seine Familie, seine Kindheit und Jugend, seine Rolle im Freiheitskampf 1848-49 dargestellt. Wir hatten auch einen Blick auf das Leben von Görgei nach dem Freiheitskampf werfen können. Wir haben neue Infos über sein "ziviles" Leben bekommen: er liebte sehr die Chemie, und er war der Erfinder der Kokosfettsäure. Außerdem haben wir die Uniformen, bzw. die Veränderung der Uniformen der ungarischen Husaren kennengelernt. Die Ausstellung war sehr interaktiv, es gab sehr viele "Spiele", wir konnten die Memoiren von Görgei und von seinen Verwandten (z. B. von seiner Frau) lesen. Wir sind mit guten Erlebnissen und mit neuen Infos, die uns beim Lernen helfen können, heimgekehrt.

Unsere Begleitlehrerinnen waren Frau Laczkó und Frau Farkas. Danke für diese spezielle Geschichtsstunde!

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So war der Trachttag im DNG 2019
Freitag, den 26. April 2019 um 14:29 Uhr

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Die Koch-Tour im DNG 2019
Freitag, den 01. Februar 2019 um 16:34 Uhr
Am 28. Januar 2019 wurde in unserer Schule - anlässlich des 21. Jubiläums des Todes der berühmtesten ungarndeutschen Dichterin, Valeria Koch - die sogenannte "Koch-Tour" veranstaltet. 
Im Rahmen dieses Programms ging es nicht nur darum, dass wir Koch gedenken, sondern auch darum, dass wir sie näher kennenlernen. Die Zeitgenossen der Dichterin, Frau dr. Maria Erb, Frau Maria Wohlfahrt und Herr Johann Schuth haben uns durch Präsentationen die wichtigsten Informationen über ihren familiären Hintergrund erzählt, die eine Wirkung auf ihre literarische Tätigkeit hatten. Dann konnten die Teilnehmer des Programms einen Einblick in die vielseitige Persönlichkeit von Valeria Koch bekommen. Die größte Inspiration fand sie in den Kleinigkeiten, wie Kinder, ihre Katze, Pamatschka, und sogar die Pflanzen. 
Kurz vor dem Ende der Veranstaltung hatten wir die Möglichkeit, eine Zusammenfassung ihres Lebens in der Form eines kurzen Animationsfilms zu besichtigen. Das Video wurde dank der Ungarndeutschen Jugendorganisation SVUNG vorgeführt. Am Ende der zweistündigen Vorlesung haben die Schüler sehr viele Informationen bekommen, von denen sie auch beim Abitur profitieren können. 
Hiermit möchten wir uns bei Allen, die bei diesem interessanten, genußreichen und spannenden Programm mitgewirkt haben, bedanken. 
Antónia Kenéz, 11.B
 

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8. Treffen der Ungarndeutschen Blaskapellen in Paksch - Gábor Prokop vertrat das DNG
Donnerstag, den 20. Dezember 2018 um 13:35 Uhr

Dieses Jahr wurde das 8. Treffen der Ungarndeutschen Blaskapellen in Paksch veranstaltet, wo die Kapellen eine Kostprobe aus ihrem - nicht nur amüsanten, sondern auch traditionspflegenden - Können geboten haben.

Gábor Prokop, Schüler der Klasse 11.BD unseres Gymnasiums spielt in dem Musikverein Wetsches auf seiner Klarinette. Wir sind stolz auf ihn! Anlässlich des Ereignisses hat er auch ein interview an Unser Bildschirm gegeben... 

 

Das Interview mit Gábor ist auf das Bild klickend ab 23.05 zu sehen...

 

 
So war der DNG-Nikolaustag 2018
Mittwoch, den 19. Dezember 2018 um 11:57 Uhr

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Schikurs im Rahmen der Sportstunde
Montag, den 17. Dezember 2018 um 07:57 Uhr

Unsere Klasse (DNG Klasse 10.B) hatte am 4. Dezember eine unregelmäßige Sportstunde: anlässlich einer doppelten Stunde besuchten wir die Csepeler Schipiste (aus Kunststoff) der Schischule Nanook, auf der der Eigentümer Zsófia Pásztor uns lehrte, Schi zu fahren. Es war ein riesengroßes Erlebnis, denn Viele von uns sahen davor nicht einmal ein Schibrett. Wir hatten die Möglichkeit bekommen an einem großartigen teambildenden Program teilzunehmen, da wir es gemeinsam, in guter Laune, unter Freunden versuchten, diesen von Vielen beliebten Wintersport zu erlernen. Vielmal brachte es uns zum Lächeln, dass unsere Freunde auch nach einem kleineren Sturz ebenso begeistert aufstehen, und es nochmal versuchen. Es gibt kein bleibenderes Erlebnis, als etwas Neues zusammen anzufangen! Dank der Schischule Nanook, können unsere sprachlichen Vorbereitungsklassen jedes Jahr die Gelegenheit bekommen, diesen ausgezeichneten Sport kostenlos auszuprobieren. Hiermit bedanken wir uns für die Möglichkeit und die Kooperation!

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Kostprobe aus dem diesjährigen Adventskranzbinden
Mittwoch, den 05. Dezember 2018 um 10:42 Uhr

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