Zeitreise in Waschludt – So war das traditionspflegende Storchencamp des DNG 2026
Den Traditionen entsprechend haben wir auch heuer unser traditionspflegendes Storchencamp im Iglauer Park in Waschludt/Városlőd veranstaltet – mit unseren neuen Schülern, den Helfern aus dem 9. Jahrgang, den SV-Helfern sowie den organisierenden Lehrern. Das Camp stand diesmal unter einer besonderen Thematik. Im Folgenden können Sie den Bericht von Amarillisz Szakács und Szilvia Vajda aus der Klasse 9 NA über die schwäbische Zeitreise unserer Störche lesen.
Wegen einer defekten Zeitmaschine fanden sich die Klassen 9. NA und 9. NB plötzlich im Jahr 1725 wieder, als die ersten Schwaben in Waschludt erschienen. Unsere Mission war es, möglichst viele Aufgaben richtig zu lösen und damit möglichst viele Tupaks zu sammeln. Für die Tupaks konnten wir dann Ersatzteile kaufen, um die Maschine zu reparieren und nach Hause zu kommen.
Nach dem Beziehen der Unterkünfte wurden wir in sechs gemischte Teams eingeteilt und das Abenteuer begann ohne Pause. Jedes Team bekam eine Streichholzschachtel und ein Aufgabenblatt. Unsere Aufgabe war es einerseits, das Streichholz immer gegen etwas Größeres und Wertvolleres einzutauschen, und parallel dazu, das Dorf zu durchstreifen und Fragen zur schwäbischen Vergangenheit zu beantworten.
Nach dem Abendessen bekamen wir auch die Aufgabe für den Abschlussabend: Es stellte sich heraus, was das Thema unserer Aufführung sein wird, wer die Darsteller sind und welche schwäbischen Wörter unbedingt darin vorkommen müssen. Den Tag beendeten wir mit gemeinsamem Liederlernen.
Am nächsten Tag wurden wir von den Organisatoren früh geweckt und starteten den Tag mit einem ordentlichen, anstrengenden Morgensport. Nach dem Frühstück kam das Tanzlernen – wir machten viele Schritte, hüpften, klatschten und drehten uns im Kreis. Nach dem Mittagessen machten wir mit einem Kahoot-Quiz weiter, in dem ebenfalls schwäbische Wörter vorkamen, und kehrten dann wieder zum Tanzen zurück, damit es am Abend perfekt wird.
Am Nachmittag spielten wir in aufeinander abgestimmten Teams und begannen dann mit den Vorbereitungen für den Abschlussabend. Der letzte Tag war der ereignisreichste: Wir übten sehr viel für die Abendproduktionen, lernten nebenbei unsere neuen Lehrer kennen und nahmen an Teamspielen teil.
Wir probierten auch den Schlagball aus, was ein super Mannschaftssport ist. Die NA und die NB bildeten jeweils ein eigenes Team, insgesamt spielten wir 4 Spiele. Wir wurden ziemlich müde dabei, aber die Bewegung tat sehr gut. Wir haben es sehr genossen, und Frau Krausz sagte, dass wir das auch im Sportunterricht noch spielen werden!
Schließlich kam die Zeit der Aufführungen. Jede Produktion war sehr kreativ und lustig, das Programm wurde von den Lehrern mit einer wirklich witzigen Szene abgeschlossen.
Aber erst dann kam die richtige Party: Mit Essen, Lichtern und Musik vertrieben wir uns die Zeit. Alle fühlten sich fantastisch.
Am nächsten Morgen stand die Truppe etwas schwer auf, wir packten zusammen und hielten auf dem Heimweg noch am ungarndeutschen Nationalitäten-Lehrpfad in Bánd an und beendeten das Storchencamp 2026 ebenfalls in Bánd mit einem gemeinsamen Mittagessen.
Zwar kamen alle mit gemischten Gefühlen an, doch dank der Organisatoren hatten wir schließlich tolle Programme und kehrten mit vielen neuen, positiven Erlebnissen nach Hause zurück. Wir danken den Organisatoren dafür, dass sie unser erstes DNG-Programm für immer unvergesslich gemacht haben!

Das traditionspflegende Storchencamp wurde mit Unterstützung der Regierung Ungarns im Rahmen des Projekts NTAB-KP-1-2026/1-000023 verwirklicht. Auch auf diesem Wege danken wir herzlich für die Unterstützung!




