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Gegen das Vergessen – wir waren am JelenLét Festival

Donnerstag, den 26. März 2026 um 11:55 Uhr

Am 19. März, am Donnerstag, um 19.00 Uhr haben wir eine besondere Aufführung in dem Nationaltheater angeschaut. Diese Aufführung war in dem Programm des „Jelen/Lét“ Festivals, und es handelte sich um die Ungarndeutsche Vertreibung.
Um Viertel nach sechs sind wir in der Begleitung von Herrn Pozsonyi und Frau Desics zum Nationaltheater losgefahren. Als wir ankamen strahlten die wundersöhne Wände und die Aula Traulichkeit und Ruhe aus. Der Saal, in dem die Aufführung stattfand, wirkte klein, bot aber dennoch Platz für viele Menschen.
Während der gesamten Aufführung traten zwei Künstlerinnen auf. Eine spielte Gitarre, während die andere verschiedene Geschichten auf Deutsch vorlas. Teile der Geschichten spielten sich in Budaörs ab, wo die Vertreibung der Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg zuerst begann. Es gab aber auch Geschichten, die zeigten, wie sich die Menschen an das neue Leben in Deutschland anpassten. Am Ende der Vorlesung hatte man noch die Möglichkeit zwanzig Minuten dort zu bleiben, um über die Schwaben und die Deportation zu sprechen.
Wie nach jedem Wohnheimprogramm, waren wir auch diesmal gemeinsam essen. Die Entfernung zwischen dem Theater und dem Restaurant legten wir am Donauufer zurück, währenddessen wir das wunderschöne Panorama unserer Hauptstadt bewunderten.
Meiner Meinung nach war die Vorführung interessant und berührend. Es hat mich zum Nachdenken angeregt wie hartnäckig die Schwaben waren. Auch wenn der Abschied schwergefallen sein mag, haben sie sich der Situation angepasst und sich in der Fremde ein neues Zuhause geschaffen. Auch in meiner Familie gab es Schwaben, zwei von meinen Ururgroßeltern wurden ausgesiedelt. Deshalb habe ich diese Vorstellung gewartet, um die Geschichten verschiedener Vertriebener kennenlernen zu  können. Ich kann es von ganzem Herzen allen Interessenten empfehlen.

Boglárka Milu, 9.NB

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