Als der Nikolaus in die Nachtruhe einbrach – oder: das Klingeln am Donnerstagabend im Wohnheim
Geschrieben von Frau Desics, nach einer Idee von Petra Varsányi, Klasse 9.NB.

Adventskranzbasteln 2025
Auch in diesem Jahr eröffnete unsere Schule die Adventszeit mit einem besonderen gemeinschaftlichen Erlebnis: An zwei Nachmittagen veranstalteten wir den traditionellen Adventskranzbastelnachmittag des Gymnasiums, zu dem sowohl Schüler als auch Lehrkräfte mit großer Begeisterung kamen.
Im Mittelpunkt des Programms stand natürlich das Basteln der Adventskränze, doch die Veranstaltung war weit mehr als eine einfache handwerkliche Beschäftigung. An beiden Nachmittagen erfüllte echte Adventsstimmung den Speisesaal des Internats: leise Weihnachtsmusik sowie der Duft von Tannenzweigen und Orangen empfingen die Ankommenden. Die Teilnehmenden arbeiteten von der ersten Minute an hilfsbereit miteinander: ein guter Rat, eine gemeinsam gebundene Schleife oder ein angebotenes Dekorationselement waren schöne Beispiele dafür, welch starke Gemeinschaft wir bilden.
Die Arbeit wurde vom professionellen Duo der Lehrerinnen Latinovits und Majzik koordiniert. Schritt für Schritt zeigten sie, wie man Tannenzweige ästhetisch befestigt, wie die Kerzen sinnvoll platziert werden und mit welchen kleinen Tricks man den Kranz wirklich festlich gestalten kann. Dank ihrer Hilfsbereitschaft konnten selbst diejenigen sicher arbeiten, die zum ersten Mal einen Adventskranz herstellten.
Am Ende der beiden Nachmittage reihten sich auf den Tischen wahrhaft märchenhafte Ergebnisse aneinander: Jeder Kranz wurde einzigartig, und doch trug jeder die innige, friedvolle Botschaft des Advents in sich. Das gemeinsame Gestalten brachte nicht nur schöne Dekorationen hervor, sondern auch bleibende Erlebnisse: anregende Gespräche, gemeinsames Lachen und die freudige Erwartung der nahenden Festtage.
Die Veranstaltung bewies erneut, wie viel es bedeutet, wenn eine Gemeinschaft gemeinsam auf die Feiertage hinarbeitet. Das Adventskranzbasteln brachte auch in diesem Jahr echte seelische Einstimmung und unvergessliche Momente für alle, die daran teilnahmen.
Edit Majzik (Organisatorin)
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Ein besonderer Abend
Schülerinnen und Schüler unseres Wohnheimes konnten am Abend des 13. November ein besonderes Erlebnis sammeln: Im Budaörsi Latinovits Theater sahen sie die Vorstellung „Der seltsame Fall des Hundes in der Nacht“.
Im Mittelpunkt des Stücks steht ein Junge, der mit Autismus-Spektrum-Störung lebt. Um den autistischen Zustand besser zu verstehen, nahmen die Wohnheimsbewohner am Tag vor dem Theaterbesuch an einem vorbereitenden Gespräch teil, das über die Vielfalt des Autismus und die damit verbundenen Mythen informierte. Obwohl die Wissenschaft bedeutende Fortschritte erzielt hat, bestehen in der Öffentlichkeit weiterhin zahlreiche Stereotype und Unsicherheiten über Autismus. Ein breiter Konsens herrscht jedoch darüber, dass die frühzeitige Erkennung und die richtige, individuell zugeschnittene Unterstützung wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien beitragen.
Die Aufführung erzählt die Geschichte des 15-jährigen Christopher Boone, der in vielerlei Hinsicht nicht durchschnittlich ist: Er kann ohne Schwierigkeiten die Primzahlen bis 7507 aufzählen, trägt überall seinen Liebling – eine Ratte – mit sich, schlägt den Kopf gegen die Wand, wenn er zu vielen Reizen gleichzeitig ausgesetzt ist, und bereitet sich auf eine Mathematikprüfung auf erhöhtem Niveau vor, obwohl er eine Förderschule besucht. Die Produktion basiert auf dem preisgekrönten Roman von Mark Haddon, den Simon Stephens für das Londoner National Theatre dramatisiert hat. Die Geschichte entfaltet sich aus Christophers Perspektive: Während seiner Ermittlungen rund um den rätselhaften Tod des Hundes Wellington des Nachbarn erhalten wir nicht nur Einblick in die Welt eines Jungen mit außergewöhnlicher Denkweise, sondern auch in die familiäre und emotionale Suche, die Christopher und seine Angehörigen durchlaufen. Am Ende fügen sich alle Geheimnisse zusammen, die Spannung löst sich.
Die 80-minütige Aufführung haben wir gemeinsam mit Christopher in jeder Minute mitgefiebert. Kein Wunder, dass wir danach hungrig waren: Das Theaterabendessen – mittlerweile schon traditionell – nahmen wir in der Etele Plaza ein, in guter Stimmung und mit angeregten Gesprächen, die das Programm abrundeten. Anschließend, zurück im Internat, hatten wir alle das Gefühl, einen erfahrungs- und ereignisreichen Abend erlebt zu haben.
(Petra Varsányi, 9.NB)
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Klimt – Aus nächster Nähe; Jugendstil jenseits der Leinwand
Die Schülerinnen und Schüler unseres Schülerweohnheims konnten erneut an einer großartigen, atemberaubenden und modernen Ausstellung teilnehmen. Am Nachmittag des 16. Oktober machten wir uns auf den Weg zur BOK-Halle, wo wir die Werke von Gustav Klimt bewundern konnten.
In der Woche vor der Ausstellung lernten wir im Rahmen einer gemeinsamen Aktivität im Wohnheim das Leben des österreichischen Malers kennen und sahen uns außerdem einen Film über den Meister an.
In dieser einzigartigen Ausstellung wurde eine ganze virtuelle Welt aus den faszinierenden Werken des Künstlers erschaffen. Die schönsten Gemälde des Vaters des Wiener Jugendstils erwachten im Ausstellungsraum zum Leben, wo goldene Farbtöne nahezu jeden Quadratzentimeter erleuchteten und uns vollständig umhüllten. Mithilfe digitaler und auditiver Elemente konnten wir noch tiefer in die mystische Welt von Gustav Klimts Fantasie eintauchen. In einem kleineren Ausstellungsraum erfuhren wir zudem mehr über das Leben, die Musen, die Leidenschaften und die Erfolge des Künstlers.
Uns erwartete ein immersives audiovisuelles Erlebnis: Wir betraten eine 2000 m² große, mit beeindruckenden Licht- und Klangeffekten ausgestattete Ausstellung, in der die Werke des bekanntesten Vertreters der Jugendstilmalerei auf alle verfügbaren Flächen projiziert wurden.
Am Ende unseres Besuchs durften wir selbst zu Buntstiften greifen und Klimts Werke eigenhändig zum Leben erwecken. Anschließend konnten wir mit Hilfe einer VR-Brille die berühmtesten Gemälde des Künstlers in einer ganz besonderen Form betrachten – ein unvergessliches Erlebnis.
Nach der Ausstellung stillte unsere stets hungrige Gruppe ihren Appetit noch im Lurdy-Haus, bevor wir ins Wohnheim zurückkehrten und mit den Erinnerungen an eine unvergessliche visuelle Reise einschliefen.
Barnabás Wisinger (Klasse 11.B)
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Familientag im Schülerwohnheim 2025 - diesmal etwas anders
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Fast Movie Night im Schülerwohnheim
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Abschied von den Abgängern im Schülerwohnheim 2025
Ich habe euch ganz sicher gesehen.
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Erstes Wohnheimprogramm des Schuljahres

Am 24. September nahmen einige Schülerwehnheimschüler und unsere begleitenden Lehrer am ersten großen Programm dieses Schuljahres teil.
Nach dem Film kehrten wir in den Schlafsaal zurück und sprachen ein wenig über das Gesehene. Gemeinsam versuchten wir, unsere Gefühle nach dem Sehen des Films zu interpretieren und zu verarbeiten. Es gab einige Dinge, bei denen wir uns einig waren, und natürlich auch einige, bei denen wir uns nicht einig waren, aber insgesamt hat der Film allen sehr gut gefallen.
Vielen Dank an Lehrer Desics für die Organisation und die Begleitung.
Schuld und Sühne - Theaterbesuch der Wohnheimschüler:innen
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Wir haben die Sterne untersucht...
/Zsolt Harsányi: Sonnensystem/
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