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Erlebnisse im Sommercamp im HUN-REN Wigner Forschungszentrum für Physik

Sonntag, den 19. Oktober 2025 um 18:32 Uhr

Unser Schüler, András Radnai aus der Klasse 12.B berichtet über seine spannanden Sommererlebnisse in einem Forschungszentrum für Physik:
 
In den Sommerferien durfte ich eine Woche im HUN-REN Wigner Forschungszentrum für Physik in Budapest verbringen, im Institut für Festkörperphysik und Optik. Dort gewann ich spannende Einblicke in die Welt der modernen Forschung und konnte selbst aktiv im Labor mitarbeiten.
Gleich am ersten Tag stellten wir mit einer CVD-Anlage eine dünne Nanodiamantschicht her und beobachteten den Prozess in Reaktor.
Am zweiten Tag untersuchten wir die Diamantschicht mit Raman-Spektroskopie. Diese Methode ermöglicht es, die Struktur und Qualität des Materials zu analysieren.
Am dritten Tag stellten wir Gold-Nanopartikel her, die aufgrund ihrer besonderen optischen Eigenschaften in vielen Bereichen, zum Beispiel in der Medizin oder Sensorik, verwendet werden. Die Partikel analysierten wir mit einem UV-Visible-Spektrophotometer, das die Lichtabsorption verschiedener Wellenlängen misst.
Am vierten Tag war der Blick durch das Elektronenmikroskop besonders beeindruckend, denn wir konnten verschiedene Proben betrachten, darunter Eisenpulver, ein Schneckenhaus und natürlich auch unsere selbst hergestellte Diamantschicht.
Am letzten Tag präsentierten wir unsere Ergebnisse vor den Forscherinnen und Forschern des gesamten Instituts. Ein spannender Abschluss einer intensiven und äußerst lehrreichen Woche. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie faszinierend die wissenschaftliche Arbeit sein kann, und sie hat mein Interesse an der Physik und Forschung noch weiter gestärkt.
Am letzten Tag präsentierten wir unsere Ergebnisse vor den Forschern des Instituts. Die Woche war intensiv, lehrreich und sehr interessant. Ich konnte mein Wissen in Physik erweitern und sehen, wie Forschung in der Praxis funktioniert. Die Erfahrung wird mir lange in Erinnerung bleiben.
András Radnai

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DNG Bildungsausflug 2025 - Moor - Majk - Maan

Freitag, den 10. Oktober 2025 um 11:07 Uhr

Getreu unserer langjährigen Tradition haben wir auch bei unserem diesjährigen Lehrerausflug ungarndeutsche Ortschaften und Programme entdeckt.
Am 3. und 4. Oktober 2025 führten uns unsere Wege nach Moor, Majk und Maan.

Über das Programm hat Herr Róbert Galambos, der Hauptorganisator des Ausfluges einen Bericht verfasst, der durch Anklicken des Bildes gelesen werden kann.

Wir danken unseren Gastgebern für ihre herzliche Gastfreundschaft sowie der Stiftung für das Budapester Gymnasium der deutschen Minderheit und der Deutschen Selbstverwaltung von Pestelisabeth für ihre Unterstützung!
 

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DNG-Schülerinnen und Schüler treffen Angela Merkel in Budapest

Donnerstag, den 09. Oktober 2025 um 12:15 Uhr

Angela Merkel, die frühere Bundeskanzlerin Deutschlands, besuchte am 1. Oktober 2025 Budapest und stellte dort ihr Memoir „Freiheit“ vor.
Es war eine große Ehre und Freude für uns, dass das DNG eine der drei Schulen des Landes war, deren Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhielten, mit der Kanzlerin persönlich ins Gespräch zu kommen und ihr Fragen zu stellen.
Unter den 23 glücklichen Schülerinnen und Schülern unserer Schule hatten Krisztián Barta (12.A) und András Radnai (12.B) die Gelegenheit, der Kanzlerin Fragen zu stellen. Diese reichten von ihren persönlichen Lebenserfahrungen bis hin zu ihrer Sicht auf die Zukunft Europas.

Krisztián teilt seine Eindrücke von diesem Erlebnis:
„Es war eine enorme Ehre für das DNG und für mich persönlich, die ehemalige Bundeskanzlerin, die ‚Bundesmutti‘, in Budapest willkommen zu heißen. Im Rahmen eines informellen Treffens hatten wir die Möglichkeit, Frau Merkel eigene Fragen zu stellen. Diese bezogen sich hauptsächlich auf ihren persönlichen Lebensweg – eine Persönlichkeit, die durch Weltoffenheit und Tatkraft die Weltgeschichte geprägt hat. Frau Merkel, wir wünschen Ihnen eine ruhige und erfüllte Zeit im Ruhestand und hoffen auf ein zukünftiges Wiedersehen.“

Wir danken Frau Merkel ganz herzlich für die Möglichkeit und ihre inspirierenden Gedanken sowie dem Goethe-Institut für die Einladung und für die Organisation!

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Ohne Sattel in Sattelneudorf - eine außergewöhnliche Volkskunde-Leistungskursstunde

Mittwoch, den 01. Oktober 2025 um 07:59 Uhr

Unter Ausnutzung des frühherbstlichen Wetters und thematischer Anknüpfungspunkte hielten wir am 30. September den Wahlkurs „Volkskunde“ in Nyergesújfalu ab.

Zu unserer kleinen, aber begeisterten Leistungskursgruppe stießen noch weitere interessierte Schüler der Klasse 11.A hinzu. So machten sich schließlich sechs Schüler auf den Weg, um den Lehrpfad in Nyergesújfalu zu erkunden – organisiert und begleitet von Frau Tímea Szép.
Vom idyllischen Garten der Kernstock-Villa ausgehend durchliefen wir die Stationen des Lehrpfades und erhielten unter anderem Informationen über die verschiedenen örtlich verbreiteten Berufe, über Hochzeitsbräuche, den Weinanbau, den berühmten Schnellkutschen-Dienst – und natürlich auch über die Reitertraditionen.
Wie sich herausstellte, ritten die Teilnehmer der Pfingstreiterwettbewerbe in Nyergesújfalu die Pferde ohne Sattel.
Zufrieden, mit Sonnenschein, vielen Eindrücken und zahlreichen neuen Informationen bereichert, traten wir den Heimweg an.

Teilnehmer des Projektausfluges:

  • Dénes Domonkos (11.A)
  • Tamás Gyöngyösi (11.B)
  • Eszter Kaltenecker (11.A)
  • Csenge Kudron (11.A)
  • Anna Menyes (11.A)
  • Boglárka Szabó (11.A)
An dieser Stelle danke ich auch meinen Kollegen, dass sie die Schüler für die 5. Stunde freigestellt haben.
Tímea Szép – organisierende Lehrerin
 

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DNG in der Ausstellung "Schwerer Stoff"

Montag, den 29. September 2025 um 08:03 Uhr

Anlässlich der Ausstellung „Schwerer Stoff” des Donauschwäbischen Zentralmuseums Ulm fand im Ethnographischen Museum Budapest am 13. September ein Programmtag statt.

Das Motto des Programmtages hieß: „Schönheit und Verlust”, ein Hinweis auf die Werte und Zerbrechlichkeit alter Traditionen. Im Fokus standen der Alltag, Handwerk und Kleidung, für Abwechslung sorgten ungarndeutsche Kapellen, Chöre, sogar einer Trachtenschau und einer Theateraufführung konnte man beiwohnen. 

Am Programmtag haben auch acht Schüler der Klasse 11.A teilgenommen. Ich bin sehr stolz auf sie, weil sie an ihrem freien Samstag mit viel Interesse and aktiv die Workshops, Ausstellung und Konzerte verfolgt haben. Besonders hervorheben könnte ich die Kunsthandwerkbeschäftigung der Hartauer Frau Schneider oder Frau Éva Ament, die uns mit Hilfe von Alltagsgegenständen in eine fast untergegangene, aber wertvolle Welt hineinblicken ließ. Sie hat nur für unsere Gruppe ihren Vortrag wiederholt und die Handvoll SchülerInnen gefesselt mit ihren Geschichten, ihrer netten Art und dem anschließenden Spiel, das wir alle sehr genossen.

Das musikalische Programm, sowie die Ausstellung „Schwerer Stoff“ haben unsere kleine Gruppe auch sehr beeindruckt.

Tímea Szép, Deutsch- und Volkskundelehrerin der Klasse

 

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DNG-Schicamp 2022 entfällt

Montag, den 24. Januar 2022 um 12:24 Uhr

Sehr geehrte Eltern! Liebe Schülerinnen und Schüler!
 
Wir haben die offizielle Antwort vom Ministerium für Humanressourcen auf unsere Anfrage bezüglich des Schicamps der Schule bekommen. Laut des Beschlusses ist es nicht erlaubt den diesjährigen, nach Österreich geplanten Schicamp der Schule zu organisieren.
So müssen wir leider auf eine Fahrt und den Camp verzichten.
Die von den Schülern einbezahlten Gelder können wir zurückerstatten. Wir bitten die Schülerinnen und Schüler sich bei Herrn József Sáry zu melden.
 

Fortbildung am DNG: „Der Aufsatz im DSD II“

Mittwoch, den 24. September 2025 um 08:56 Uhr

Am Freitag, den 19. September, und Samstag, den 20. September, fand an unserer Schule eine Fortbildung zum Thema „SK – der Aufsatz im DSD II: Wie kann ich meine Schüler auf diese herausfordernde Aufgabe vorbereiten?“ statt.

Die Veranstaltung wurde von der Fachberatung für Deutsch der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen am Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten (ZfA) organisiert und bei uns am DNG durchgeführt. Zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer aus dem ganzen Land waren zu Gast und nutzten die Gelegenheit, ihre Kenntnisse mit Unterstützung der Organisatorinnen und Organisatoren zu vertiefen. In den Pausen und beim Abendprogramm bot sich zudem die Möglichkeit, in persönlicher Atmosphäre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Uns wurde dabei bewusst, dass wir dank unserer langjährigen Erfahrungen bereits zu den Fortgeschrittenen zählen – und dennoch bringt jede Fortbildung neue Impulse und Inspirationen, sei es durch die Referent*innen oder durch die Teilnehmer*innen.

Wir bedanken uns bei der ZfA für die Gelegenheit und blicken gespannt dem nächsten DSD-II-Prüfungstermin entgegen.

Ágnes Kóbor und Tamás Linka

 

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Mit Goethe-Stipendium in einem internationalen Sommercamp 2025

Freitag, den 19. September 2025 um 08:39 Uhr

Dank des Goethe-Instituts in Budapest haben die Schülerinnen und Schüler unserer Schule jedes Jahr die Möglichkeit, entweder an einem Sommer-Sprachkurs in Deutschland oder an einem internationalen Sommercamp teilzunehmen.
Im Jahr 2025 bewarb sich Atilla Csongor Oláh (11.B) um ein Stipendium für die Teilnahme am Sommercamp in Tschechien und gewann es auch. Hier können Sie seinen Bericht lesen:
 
Im Sommer 2025 durfte ich am Sommercamp des Goethe-Instituts teilnehmen, das in Žacléř in Tschechien stattfand. Ich verbrachte 10 Tage mit Jugendlichen aus 12 verschiedenen Ländern. Das zentrale Thema des Camps war „Demokratie Leben”. Ziel war es nicht nur, die Deutschkenntnisse zu verbessern, sondern auch zu verstehen, was Demokratie im Alltag bedeutet und wie wir als junge Menschen aktiv Teil einer demokratischen Gemeinschaft sein können.
Unsere Reise begann früh morgens in Budapest, und unsere erste Station war Prag. Da wir früher als geplant ankamen, nutzten wir die Gelegenheit und sahen uns die wunderschöne Hauptstadt an. Von dort aus fuhren wir mit dem Bus weiter zum Ort des Camps. Schon bei der Ankunft war ich mir ganz sicher, dass ich hier zehn wundervolle und aufregende Tage verbringen würde. An den ersten beiden Tagen wurden die vier verschiedenen Workshops („Lifeart und Landart”, „Theater”, „Körper und Bewegung” und „Journalismus”) vorgestellt, aus denen sich jeder den für ihn interessantesten aussuchen konnte. Ich entschied mich für den Journalismus-Workshop, was ich keineswegs bereut habe. Unsere Vormittage waren in der Regel mit Workshops ausgefüllt, aber wir hatten auch freie Tage, die wir mit gemeinsamen Ausflügen und der Erkundung von Žacléř verbrachten. Darüber hinaus konnten wir aus zahlreichen Freizeitaktivitäten wählen, darunter Fußball, Volleyball und Tennis. Wer Lust hatte, konnte sich sogar bei einer Jam-Session mit verschiedenen Instrumenten versuchen. Abends fanden die von allen mit Spannung erwarteten „Länderabende” statt, bei denen die Nationen die Besonderheiten ihrer Kultur vorstellten. Durch die Präsentationen der verschiedenen Länder lernten wir unzählige Tänze, Musikstücke und Sehenswürdigkeiten kennen. Mit lustigen Zungenbrechern konnten wir unser Sprachgefühl testen, und natürlich durften auch die verschiedenen gastronomischen Spezialitäten nicht fehlen.
Ich bin sehr dankbar, dass ich an diesem Camp teilnehmen durfte. Ich hatte die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und meinen Bekanntenkreis zu erweitern. Ich konnte Kulturen kennenlernen, von denen ich bisher nur sehr wenig gehört hatte. Ich habe erfahren, wie gut es ist, Sprachen zu lernen. Nach ein oder zwei Tagen haben wir die gemeinsame Sprache ganz selbstverständlich verwendet. Meine Sprachkenntnisse haben sich unbemerkt verbessert. Auch der Ort ist unvergesslich, denn ich habe diese paar Tage in der wunderschönen Berglandschaft Tschechiens verbracht. Das Sommercamp 2025 wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Ich empfehle es allen Schülern, die ein wenig Mut haben und offen für neue Herausforderungen sind.
 

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DNG-Schülerinnen und Schüler am X. Nationalitäten-Jugendtreffen

Mittwoch, den 17. September 2025 um 09:21 Uhr

Vom 5. bis 7. September 2025 fand das X. Jugendtreffen der Nationalitäten in Ungarn am Ufer des Velence Sees statt. Ziel des Treffens ist es, jungen Angehörigen der in Ungarn lebenden Nationalitäten die Möglichkeit zu geben, ihre Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig kennenzulernen, um sich im Rahmen eines inhaltsreichen, gemeinsam verbrachten langen Wochenendes auf die zukünftige Zusammenarbeit vorzubereiten. In den letzten zehn Jahren war jedes Jahr eine andere Nationalität für die Organisation zuständig, dieses Jahr wurde das zehnjährige Jubiläumstreffen gemeinsam organisiert. An diesem Wochenende kamen junge Vertreter von elf Nationalitäten Ungarns nach Agárd: Slowenen, Slowaken, Polen, Rumänen, Ruthenen, Griechen, Kroaten, Serben, Ukrainer, Bulgaren und Deutsche.
Es ist uns eine große Freude, dass auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule an der Veranstaltung teilgenommen haben!
 
"Vom 5. bis 7. September hatte ich die Gelegenheit, zusammen mit drei lieben Klassenkameraden und Freunden (Lóránt Bokor, Levente Haratik, Csongor Oláh) am 10. Nationalitäten-Jugendtreffen teilzunehmen.
Das Treffen fand in Gárdony am Ufer des Velence Sees statt, und neben uns waren noch 10 weitere Nationalitäten vertreten (Slowaken, Kroaten, Rumänen, Ukrainer, Ruthenen, Serben, Slowenen, Polen, Griechen und Bulgaren).
Nach einer kurzen Eröffnung stand als erstes ein spannender Vortrag der Fachpsychologin Melinda Hal auf dem Programm. Nach dem fürstlichen Abendessen konnten wir ein Konzert der kroatischen Nationalität genießen. Dem folgte eine Nationalitäten-Disco, die bis zum Morgengrauen dauerte. Bereits am ersten Abend konnten wir viele nette Leute kennenlernen.
Am Vormittag des zweiten Tages nahmen wir an einem Blaufärber-Workshop teil. Wir fertigten T-Shirts an, die wir als Andenken mit nach Hause nehmen durften. Ich hätte es nicht gedacht, aber letztendlich war dies eines meiner Lieblingsprogramme.
Die Organisatoren des Treffens stellten allen Teilnehmern Fahrräder zur Verfügung, sodass wir uns am Nachmittag mit den Jungs auf den Weg machten und eine Runde um den See radelten. Am späten Nachmittag traf Herr Miklós Soltész, Staatssekretär für kirchliche und nationale Beziehungen, ein und begrüßte uns mit einer kurzen, aber inhaltsreichen Rede. Der Staatssekretär verbrachte viel Zeit mit uns und war jederzeit für ein kurzes, privates Gespräch zu haben. Auch hier noch einmal vielen Dank für das Foto! :DD
Nach dem Abendessen kam der Höhepunkt des Programms, die Nationalitätenbörse. Im Rahmen der Börse konnte jede Nationalität ihre Bräuche, Besonderheiten und nicht zuletzt auch ihre gastronomischen Schätze präsentieren. Es versteht sich von selbst, was als Erstes von unserem Tisch verschwand. :DD
Danach folgte wieder eine Disco bis zum Morgengrauen, obwohl wir diesmal nur für eine begrenzte Zeit vertreten waren.
Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück endete das Programm.
Wir bedanken uns herzlich bei der Ministerpräsidentschaft, dem Staatssekretariat für kirchliche und nationale Beziehungen und den Kroaten für die Organisation.
Besonderer Dank gilt Herrn Richárd Tircsi, Abteilungsleiter, und Herrn Miklós Soltész, Staatssekretär!
Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!"
Ádám Péhl, 11.B

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Ausstellungseröffnung: Schwerer Stoff - Frauen, Trachten, Lebensgeschichten

Dienstag, den 10. Juni 2025 um 13:07 Uhr

Wohin würden unsere Schüler gehen, wenn sie eine schöne Zeit außerhalb der Schule verbringen wollten? In ein Konzert, ins Kino, ins Theater, in den Zirkus? Museen sind wahrscheinlich die Alternative, die von den wenigsten Jugendlichen im Sekundarschulalter gewählt wird. Obwohl das moderne Museum ein innovativer kultureller Spielplatz für Kinder und ihre Familien sei, sagen einige unserer bekanntesten Museologen. Denn unsere modernen Museen seien keine staubigen Hallen mit sterilen Ausstellungsräumen mehr, sagen die Experten. Die Zahlen der Museumsbesucher scheinen dies zu bestätigen. Hier sind einige Zahlen aus dem Jahr 2023: Museum der Schönen Künste Budapest - 820.000 Besucher, Ungarisches Nationalmuseum Budapest - 575.000, Museum für Völkerkunde Budapest - 487.000 und zwei Zahlen vom Lande: Burg von Eger - 266.000 und Schloss Helikon Keszthely - 265.000 Besucher.

Ferenc Sebő, ein Volksmusikforscher, sagte schon vor vielen Jahren: „Die Tradition ist nicht zu pflegen, denn sie ist nicht krank, und sie ist auch nicht zu bewahren, denn sie ist kein Gefangener. Unsere Traditionen können nur überleben, wenn wir sie leben.“ Ob eine Ausstellung in Budapest, dem drittmeistbesuchten Museum des Landes, mit seiner heterogenen, kosmopolitischen Bevölkerung, den Besuchern im 21. Jahrhundert helfen kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir vier vom DNG,  Direktorin Ildikó Tápai,  Lehrerin Erzsébet Kreisz, Lehrerin Tímea Szép und ich, der Verfasser dieser Zeilen, machten uns auf den Weg, um die neueste Ausstellung, Schwerer Stoff - Frauen Trachten Lebensgeschichten, eine Gemeinschaftsproduktion des Budapester Museums für Völkerkunde und des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm, zu besuchen. 

Der Titel der Veranstaltung spiegelt das Thema der Ausstellung wider. Was haben wir gesehen? Es war eine echte Augenweide.  Schöne Kleider anzuschauen ist immer ein Genuss. Ein Gefühl, das wir alle kennen. Der einzige Weg, es zu „toppen“, ist, die ausgestellten Kleider zu tragen. Das war natürlich auch dieses Mal nicht möglich. Aber viele Leute hätten es wahrscheinlich getan. Das Publikum bestand hauptsächlich aus jüngeren und älteren Damen. Was für Kleider haben wir gesehen? Kurz gesagt, kostbare Stücke unserer schwäbischen Kleiderkultur. Das blaue Viskosebrokat-Sonntagskleid, ein festliches Outfit aus dem Jahr 1937, muss im Kleiderschrank der Besitzerin ein kostbares Stück gewesen sein. Das rote (ziegelrote) Kleid wurde seiner früheren Besitzerin um 1941 geschenkt, die 1944-1945 in die Sowjetunion deportiert wurde, aber nicht überlebte. Das Besondere an der Ausstellung sind die Kurzbiografien, die jedes Kleid begleiten. Auf diese Weise werden die Kleider nach so vielen Jahrzehnten wieder zum Leben erweckt.

Das schwarze Kleid hat auch eine Geschichte. Seine frühere Besitzerin wollte, dass es in dem abgebildeten schwarzen Kleid beerdigt wird. Aber seine Tochter wollte das Kleid als Andenken behalten. Das erklärt, warum das Kleid aus dem Banat von 1911 im Museum gelandet ist. 

Die Kleider laden den Besucher auf eine Zeitreise ein. In eine Zeit, in der Kleider nicht in einem Kleiderladen gekauft, sondern von örtlichen Schneidern und Schneiderinnen auf Bestellung angefertigt wurden. Das bedeutete, dass die lokalen Kostüme alle einzigartig waren. Die globalen Trends unserer heutigen Welt gab es noch nicht. Die Selbstversorgung hatte nicht nur eine lokale Gastronomie hervorgebracht, sondern auch eine einzigartige lokale Kleiderkultur. Die Ausstellung im Ethnografischen Museum bietet einen spektakulären Einblick in diese Entwicklung. Sie ist einen Besuch wert. 

Attila Bodonyi, Lehrer für Deutsche Sprache und Literatur und Volkskunde

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